Berlin : Ball der guten Hoffnung

So schön machen sich die Berliner nur selten für ein Fest. Der Dreamball hat sich als Höhepunkt im gesellschaftlichen Jahresreigen etabliert. Als Stargast war am Freitagabend Sängerin Dionne Warwick ins Ritz-Carlton gekommen. Die Idee, gleichzeitig zu feiern und zu helfen, stammt aus New York. Mit dem Dreamball werden einerseits Kosmetikseminare für krebskranke Patienten finanziert. Andererseits geht es darum, Tabus aufzubrechen, erkrankten Frauen Mut zu machen. Schirmherrin Sylvie van der Vaart, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, demonstrierte mit einem glanzvollen Auftritt im schulterfreien lila Abendkleid, dass man so eine schreckliche Krankheit überwinden kann. Innere Schönheit ist ihr seitdem noch wichtiger. Sie ist der Überzeugung, dass, wer sich schön fühlt, ein besseres Selbstwertgefühl hat, das wiederum zum Heilungsprozess beiträgt. Auch beim 7. Ball sollte die Tradition beibehalten werden, eine Dreamlady auszurufen. Kathrin Viefues aus Ratingen, für diesen Titel vorgesehen, ist selber Kosmetikexpertin. Sie hat den Brustkrebs besiegt mit Hilfe ihres Lebensmottos: „Man soll nicht warten, bis das Gewitter vorbei zieht, sondern lernen, auch im Regen zu tanzen.“ Als Gastgeber begrüßten die Geschäftsführerin von DKMS Life, Claudia Rutt, und Douglas-Manager Manfred Kroneder unter anderem Gesundheitsminister Daniel Bahr, die Designerinnen Jette Joop und Anna von Griesheim, die Moderatorinnen Tanja Bülter und Bettina Cramer, die Schauspielerinnen Alexandra Kamp und Anouschka Renzi, Musikproduzent Jack White, Bunte-Chefin Patricia Riekel mit einem Scheck im Gepäck, Frisör Udo Walz, der mit Sybille Beckenbauer Lose verkaufte und BMW-Chef Hans Reiner Schröder. Moderatorin Miriam Pielhau war ausersehen für den „Hoffnungsträgerpreis“. Vor einigen Jahren hatte sie als Krebspatientin teilgenommen und die Folgen der Chemotherapie unter einem Kopftuch versteckt. Inzwischen steht sie wieder vor der Kamera und hat im Mai ein Kind bekommen. Bi

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