Berlin : "berlin tranfer: ShowMaxx" soll den Weg zur Berühmtheit ebnen

rfi

Das Problem der Nachwuchskünstler lässt sich nach den Worten der jungen Schauspielerin und Sängerin Sigalit Feig auf folgende Formel bringen: Hast du kein gutes Demo-Band, bekommst du keine Chance. Um Abhilfe zu schaffen, haben sich in der Initiative unter dem eigenwilligen Namen "berlin transfer: ShowMaxx" Casterinnen, eine Künstler-Agentin, Produzenten und Medienmanager zusammengetan, um mit anderen aus der Branche eine Plattform für Talente zu schaffen, auf der sie sich vorstellen können.

An jedem ersten Montag im Monat wird in der MaxX-Bar im Cinemaxx am Potsdamer Platz ein 90-minütiges Programm geboten, das die Talente gemeinsam mit Castern und dem Regisseur des Abends (am 2. September: Peer Martini) erarbeiten. Aus rund 100 Einsendungen sind für die erste Veranstaltung acht Künstler ausgewählt worden, die nicht älter als 30 Jahre alt sein durften, eine Ausbildung als Schauspieler oder Sängerin vorweisen konnten und noch unbekannt sein mussten.

Die Idee für die Initiative unter der Schirmherrschaft des Filmboards Berlin-Brandenburg hatte Eva-Maria Biecker. Die Agentin hat den Produzenten Herbert Gehr von Upstart und den Projektplaner Holaku Mameghani von ADD-IT anfang des Jahres "verführt", wie beide sagen. Pate des Premierenabends ist Otto Sander, durch das Programm führt Klaus Peter Grap. Der Schwerpunkt soll auf Theater liegen, samt Comedy- und Musik-Einlagen, für die der Komponist Rudy Redl steht. Der Eintritt ist (noch) frei.

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