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Berlin-Wilmersdorf : Polizei ermittelt gegen Berliner nach falschem Ebola-Alarm

Ein Mann behauptete bei einem Anruf bei der Feuerwehr, an Ebola erkrankt zu sein. Eine Untersuchung konnte dies schnell ausschließen. Nun ermittelt die Polizei.

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Die Berliner Polizei (Symbolbild).
Die Berliner Polizei (Symbolbild).Foto: dpa

Ein Ebola-Verdacht, der sich rasch als unbegründet erwies, beschäftigte am Sonntagnachmittag Polizei, Feuerwehr und Gesundheitsbehörde. Ein Mann hatte per Handy aus einer Kneipe in der Paulsborner Straße bei der Feuerwehr angerufen und behauptet, Ebola zu haben. Als Einsatzkräfte eintrafen, war er aber fort – so schilderte Constance Frey, Sprecherin der Gesundheitsverwaltung, den Vorfall. Über die Handynummer fand man seine Adresse in der Nestorstraße. Der Mann wurde dort angetroffen und von einer Amtsärztin untersucht. Eine Ebola-Erkrankung lag offenkundig nicht vor. Auch in Afrika war der Mann nicht gewesen.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann. Es bestehe der Verdacht des Missbrauchs von Notrufen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Behörden gehen von einem üblen Scherz aus. (mit dpa)

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