Berliner Ansichten : Ulrich Zawatka-Gerlach findet die SPD unverschämt unverwüstlich

Ulrich Zawatka-Gerlach findet die SPD unverschämt unverwüstlich

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Von der SPD lernen heißt vielleicht doch – siegen lernen? Es ist keine drei Jahre her, dass CDU, Grüne und FDP, voll im Jamaika-Rausch, eine Hauptstadtkonferenz auf die Beine stellten. Neue Ideen für Berlin wollten sie entwickeln, im Vorgriff auf eine mögliche gemeinsame Regierung. Vielleicht schon 2011. Aber dann wurde die exotische Trikolore stillschweigend wieder eingerollt. Und das progressiv-bürgerliche Zukunftskonzept für Berlin kam nicht zustande. Das muss nicht das letzte Wort sein, aber vorerst haben sich die Sozialdemokraten gedacht: Gute Ideen klauen wir gern, und wir zeigen der verehrten Opposition, wie man es richtig macht, so eine Hauptstadtkonferenz-Serie, mit internationaler Besetzung, für das Berlin 2020. Selbstverständlich durchgehend rot regiert. Welche Farbe alle fünf Jahre koalitionsbedingt hinzukommt, ist doch egal. Uns gebührt die führende Rolle. Originalton SPD-Landeschef Müller: Wir sind die Berlin-Partei. Vielleicht werden Union, Liberale und Grüne ja zu den Konferenzen eingeladen, um das Wahlprogramm für die SPD mitzugestalten. (Seite 8)

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