BERLINER Chronik : 16. März 1983

Vor 25 Jahren wurde schon einmal die Ruine der Gedächtniskirche saniert

Morgen beginnen die Befestigungsarbeiten an der brüchigen Turmruine der Gedächtniskirche. Der Turm aus Sand- und Tuffstein hat lockere Stellen, die eine Gefahr für Passanten sind. Für alle Arbeiten, die zunächst im Bereich des Glockenspiels beginnen, wird eine Zeit bis Ende kommenden Jahres veranschlagt. Die Kosten von knapp vier Millionen DM werden aus öffentlichen Zuwendungen (1,9 Millionen DM), vom Zahlenlotto (900 000 DM), von der evangelischen Landeskirche (150 000 DM), durch ein Darlehen von gut 500 000 DM und von der kleinen Gemeinde (100 000 DM) bestritten. Es fehlen noch 400 000 DM, die man aus Spenden und Kollekten auftreiben will. Die Turmruine wird nicht nur befestigt, sondern auch mit einer wasserabstoßenden und dampfdurchlässigen Schutzschicht überzogen.

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