Berlin : Berliner Chronik: 2. Juni 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Mit einem ausreichend großen Fuhrpark, darunter zwei eigenen Fahrzeug-Neuentwicklungen, und dem Bau entsprechender Umladestationen in Ruhleben und in der Britzer Gradestraße scheinen die Berliner Stadtreinigungs-Betriebe bestens auf die Erfüllung des langfristigen Müll-Vertrages mit der DDR von Januar 1977 an vorbereitet. Der Vertrag sieht den Transport von West-Berliner Abfall über einen Zeitraum von 20 Jahren auf die Deponien Vorketzin bei Berlin und Schöneicher Plan bei Zossen vor. Wie vor dem Ausschuß für Verkehr und Betriebe, der die Hauptwerkstatt in der Ringbahnstraße besichtigte, betont wurde, rechnet man Anfang 1977 mit der Fertigstellung der Umladestation in Ruhleben. Für 12 Millionen Mark wird an das Müllverbrennungswerk "angebaut", so daß der Müll zu Portionen gepreßt und dann mit Containern über den Übergang Staaken nach Vorketzin gebracht werden kann. Schöneicher Plan soll erst dann beliefert werden, wenn Ende 1977 auch die Umladestation in der Britzer Gradestraße fertig ist. Ende des nächsten Jahres wird die Deponie Groß-Ziethen voraussichtlich geschlossen. Auf sie wird zur Zeit seit Herbst 1973 vor allem Hausmüll aus West-Berlin gebracht.

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