BERLINER Chronik : 24. Mai 1983

Vor 25 Jahren berichteten wir über einen massiven Stellenabbau bei der Gasag

Mit der künftigen Erdgasversorgung Berlins und ihren ökonomischen wie ökologischen Vorteilen ist ein Problem verbunden, das bisher kein Politiker offen ausgesprochen hat, der Gasag bereitet es schon jetzt Kopfzerbrechen. Es geht um einen langfristigen Personalabbau zwischen 800 und 850 Stellen. Zwischen Ende der achtziger und Mitte der neunziger Jahre soll der städtische Eigenbetrieb von jetzt 2950 Stellen auf etwa 2100 schrumpfen. Der Personaldirektor der Gasag, Jonny Gollnick, erläuterte, die Zahl beruhe auf der Berechnung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zur Zeit würden die Beschäftigten mit dem Problem vertraut gemacht, die Gasag-Geschäftsleitung stehe am Anfang ihrer Überlegungen für eine langfristige Personalplanung. Der Stellenabbau liege „in der Logik“, da die Gasag vor dem strukturellen Wandel von einer Stadtgasproduktionsgesellschaft in eine Erdgasverteilungsgesellschaft stehe. Niemand solle jedoch entlassen werden.

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