BERLINER Chronik : 29. September 1982

Vor 25 Jahren gab es ein neues Stellwerk für den U-Bahnhof Olympiastadion

Das alte Stellwerk am U-Bahnhof Olympiastadion, das den Fahrgast-, Rangier- und Werkstättenverkehr regelt, stammt aus den 30er Jahren und wird demnächst durch ein neues ersetzt. Pro Jahr sind für die Erneuerungen etwa 6 Millionen DM veranschlagt. Bis etwa Mai nächsten Jahres müssen die Mitarbeiter noch an dem alten 16 Meter langen Stellpult entlangflitzen, um den Zügen die Gleise zu bahnen. Dieses Pult hat noch Kurzweg-Handhebel für jede Weiche und jedes Signal, wobei eine ausgeklügelte Stangen-Sperrmechanik widersprüchliche Befehle verhindert. Das neue Stellpult ist nur noch zwei Meter lang, dafür aber doppelt vorhanden, damit zwei Stellwerker daran arbeiten können. Hier sind die Anlagen einzeln per Knopfdruck auf dem Gleisbild zu bedienen.

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