Berlin : Berliner Chronik: 5. Juli 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

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Mit 56 Schüssen Ehrensalut aus Feldhaubitzen und einer großen Parade auf der Clayallee feierten Amerikaner und Berliner am Sonntag unter sengender Sonne gemeinsam den 200. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Die Feierlichkeiten, die mit dem 31. Gründungstag des amerikanischen Kommandos in Berlin einen zweiten Jubiläumsanlaß hatten, begannen mit dem Einmarsch der Ehrenkompanie, die die Flaggen der Bundesstaaten trug, einem musikalischen Vorspiel und der Lesung von Auszügen aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Zu einer der Hauptattraktionen zählte das Schauexerzieren des Drill-Teams ohne Kommandos. Nach den Fußtruppen und den motorisierten Einheiten, darunter verschiedenen Panzertypen, zogen zum Abschluß der Parade Hubschrauber und Kleinflugzeuge, die Rauch in den Farben der amerikanischen Flagge versprühten, über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Nach der Parade fand ein Empfang im Harnack-Haus statt. Gegen 14 Uhr 20 versuchten KPD-Angehörige, in der Nähe der Ehrentribüne, die polizeilichen Absperrungen zu durchbrechen. Sie zeigten Transparente mit antiamerikanischen Parolen und verteilten Flugblätter.

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