Berlin : Berliner Chronik: 8. Dezember 1976

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Vor 25 Jahren berichteten wir:

Einfacher und übersichtlicher als bisher hat die Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport jetzt die "Allgemeine Anweisung für die Überlassung und Benutzung öffentlicher Sportanlagen" gefaßt. Dabei wurde beispielsweise auf eine Reihe von Bagatellregelungen verzichtet, die mit viel Zeitaufwand verbunden waren. Weder die Benutzung von Garderobenschränken noch die Kreideumrandung von Fußballfeldern werden die städtischen Platzwarte den Nachfahren Turnvater Jahns demnächst in Rechnung stellen. Zwar entsteht auf diese Weise ein jährlicher Einnahmeverlust von 23 000 DM, doch die Verwaltung verweist auf die Zeit, die eingespart wird und den unverhältnismäßig bürokratischen Aufwand hin, der sich auf diese Weise erübrige. Die neu formulierte Verordnung unterstreicht, daß die Sportanlagen so weit und zeitlich so lange wie möglich ausgenutzt werden sollen. Dabei wird der gleichzeitige Spielbetrieb durch mehrere Gruppen angestrebt.

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