Berliner Liegenschaften : Zwei Milliarden Euro Gewinn in zehn Jahren

VERKAUFSZAHLEN

Seit 2001 hat der Liegenschaftsfonds des Landes mit 1340 Mitarbeitern 5500 Kaufverträge abgeschlossen, 14

Millionen Quadratmeter Fläche verkauft mit einem Erlös von rund zwei Milliarden Euro. Davon führte der Fonds rund 1,8 Milliarden Euro an den Landeshaushalt und 200 Millionen an die Bezirke ab. Mit den Verkäufen wurden laut Fonds etwa 7,7 Milliarden Euro Folgeinvestitionen in Berlin erzielt.

SPITZENPREIS

Der Fonds veräußerte zehn Liegenschaften mit einer Fläche von mehr als 100 000 Quadratmeter. Den höchsten Kaufpreis erzielte der Fonds mit 47 Millionen Euro durch den Verkauf des ehemaligen Stadions der Weltjugend an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Auf dem Gelände an der Chausseestraße in Mitte wird derzeit die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes mit diversen Nebengebäuden errichtet.

TRADITIONSOBJEKTE

Für die „Alte Fischerhütte“ in Zehlendorf fand der Fonds 2002, und zwei Jahre später für die Dahlemer „Eierschale“, Käufer, die die Gebäude sanierten. Das ehemalige Hotel Unter den Linden an der Ecke Friedrichstraße wurde 2002 verkauft. Nach dem Abriss des Hotels entstand dort ein Wohn- und Geschäftshaus. 2005 kaufte Falk Walter mit einer Investorengruppe den Admiralspalast in der Friedrichstraße.

IM ANGEBOT

Der Fonds hat noch Flächen von rund 20 Millionen Quadratmetern im Bestand. Darunter sind zum Beispiel das „Klinik-Ensemble „Lindenhof“ in Lichtenberg, das Hansa-Haus am Ostseestrand von Kühlungsborn, Baufelder am ehemaligen Blumengroßmarkt an der Friedrichstraße, das Baufeld des ehemaligen Cöllnischen Rathauses an der Leipziger Straße oder ein Hotelstandort an der Schöneberger Linse. sib

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