BERLINS SENDEMASTEN : Immer hoch hinaus

Turmbau zu Wannsee. Der Sender Schäferberg. Foto: R. Gerstenberger/Wikipedia
Turmbau zu Wannsee. Der Sender Schäferberg. Foto: R. Gerstenberger/Wikipedia

Die höchste Sendeanlage Berlins ist mit Abstand der Fernsehturm am Alexanderplatz, 368 Meter hoch, gebaut 1965 bis 1969. Von hier wird künftig das gesamte Programm des Deutschlandradios abgestrahlt. Das West-Berliner Gegenstück, der Fernmeldeturm Schäferberg in Wannsee, ist zwar fünf Jahre älter, aber nur 212 Meter hoch.

Der vom Sender RBB betrieben Sendemast am Scholzplatz, nahe der Heerstraße in Charlottenburg. ist mit 230 Metern das zweithöchste Bauwerk Berlins. Gebaut wurde er 1962. Diesen Rang erhielt er erst mit der Sprenung des Frohnauer Richtfunkmasts 2009. Das 358 Meter hohe Bauwerk wurde alledings nicht für Rundfunk, sondern für Telekommunikation benutzt. Unvergessen ist auch die Sprengung des vom Berliner Rundfunk genutzten Senders Tegel während der Luftbrücke durch französische Pioniere. Angeblich gefährdete er den Luftverkehr. Die Technik wurde zum Sender Königs Wusterhausen geschafft, der eine der ersten und wichtigsten Sendeanlagen in Deutschland war. Der 210-Meter-Mast dort ist nur noch ein technisches Denkmal. ac

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