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Bezirk-O-Mat für Berlin : Zehn Kreuzchen für eine gute Entscheidung

Testen Sie den Bezirk-O-Mat: Das Angebot des Tagesspiegels informiert prägnant über Bezirkspolitik. Bewerten Sie zehn Thesen und erfahren Sie, wie groß Ihre Übereinstimmung mit welcher Partei ist.

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Neukölln, Ortsteil Neukölln. Große Güte, was sollen wir denn noch schreiben über Neukölln? Ach, zeigen wir lieber die besten Bilder aus dem hippen/dreckigen/juten, alten Neukölln (je nach Alter und Herkunft).Und stellen zwei knifflige Fragen: In welchem Ortsteil steht das Karstadt am Neuköllner Hermannplatz? Genau, in Kreuzberg (der Bürgersteig ist die Grenze, das überragende Dach gehört zu Neukölln). Und wer sind die beiden Figuren in der Mitte? Das "tanzende Pärchen" steht dort seit den 80ern, erschaffen wurde es von Joachim Schmettau und drehte sich früher sogar mal. Moment: Joachim Schmettau ... Schmettau? Ja, genau, das ist auch der Mann vom markanten Wasserklops am Europa-Center.Weitere Bilder anzeigen
Foto: Kitty Kleist-Heinrich
14.01.2016 08:38Neukölln, Ortsteil Neukölln. Große Güte, was sollen wir denn noch schreiben über Neukölln? Ach, zeigen wir lieber die besten...

Weltstadt Berlin? Eigentlich sind es 12 Städte, manche Weltstadt, manche entspannt im Grünen gelegen. Am 18. September wählen die Berliner nicht nur das Abgeordnetenhaus neu, sondern auch ihre zwölf Bezirksverordnetenversammlungen. Doch bei welcher Partei nur ist die eine Stimme, die jeder zur Verfügung hat, am besten investiert? Der Bezirk-O-Mat des Tagesspiegels hilft bei der Wahlentscheidung.

Nach dem Vorbild des bekannten Wahl-O-Mat für die Landespolitik hat die Redaktion für jeden Bezirk zehn Thesen entwickelt und von den Parteien bewerten lassen. Bei der Erstellung der Thesen sind die Ergebnisse einer Umfrage in unseren Bezirks-Newslettern eingeflossen. „Die Zahl der Feste und Veranstaltungen auf dem Breitscheidplatz soll reduziert werden.“ „Der Bezirk soll gezielt dagegen vorgehen, dass im Internet eigentlich verbotene Ferienwohnungen angeboten werden, auch wenn es sich um ,Kleinanbieter‘ handelt.“ „In Reinickendorf soll es Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.“ Fragen wie diese werden konkret vor Ort entschieden.

Aber die Bezirkspolitiker nehmen auf vielen Wegen auch Einfluss auf Fragen, die auf anderen politischen Ebenen entschieden werden: „Ab 22 Uhr soll zum Lärmschutz Tempo 30 auf der Heerstraße in Spandau gelten.“ „Der Flughafen Tegel soll auch nach der Eröffnung des BER offen bleiben.“ „Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg soll darauf hinwirken, dass die Berliner Polizei ihre Null-Toleranz-Strategie im Görlitzer Park fortsetzt.“ Auch solche Themen sind im Bezirk-O-Mat enthalten, denn die Wähler wollen wissen, wie die Parteien vor Ort dazu stehen.

SPD, CDU, Grüne, Linke, Piraten, FDP und AfD haben sich flächendeckend in allen Bezirken beteiligt, und auch einige kleinere Parteien sind dabei. Sie haben alle Thesen mit „stimme zu“, „teils/teils“ oder „stimme nicht zu“ bewertet. Und genau das können Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch tun. Das Angebot ist unter www.bezirk-o-mat.de erreichbar - oder Sie nutzen ganz einfach die Box oben oder unten in diesem Artikel. Sie wählen ihren Bezirk aus, setzen zehn Kreuzchen – und erfahren in der Auswertung, mit welcher Partei Ihre Übereinstimmung wie groß ist. Nutzer des Bezirk-O-Mat bleiben komplett anonym. Das Angebot soll ausschließlich dazu dienen, sich ganz persönlich zu informieren und eine gut überlegte Wahlentscheidung zu treffen.

Und wer die zehn Fragen für den eigenen Bezirk beantwortet hat? Der kreuzt einfach nochmal an. Für den Nachbarbezirk. Für den Bezirk, in dem die eigene Arbeitsstätte liegt oder aus dem man gerade erst weggezogen ist. Oder gleich für alle zwölfe. Weil Berlins zwölf Städte eben doch ein großes Ganzes sind. Viel Spaß!

Mitmachen und sich informieren können Sie in der Box oben - oder direkt unter www.bezirk-o-mat.de.

Disclaimer: Da in den untenstehenden Kommentaren auch vermehrt auf die Zusammenstellung der Fragen hingewiesen wird, haben wir den Begleittext in diesem Punkt nochmal konkretisiert. Die Fragen und Thesen haben wir redaktionell entwickelt, dabei sind aber maßgeblich die Ergebnisse einer Umfrage eingeflossen, die wir in jedem Bezirk über unsere Bezirks-Newsletter durchgeführt haben.

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