Berlin-Charlottenburg : Joachimsthaler Platz wird wieder umgebaut

13 Jahre nach der Neugestaltung des Joachimsthaler Platzes am Ku'damm haben Bauarbeiten für den nächsten Umbau begonnen.

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Auf dem Joachimsthaler Platz laufen erste Bauarbeiten.
Auf dem Joachimsthaler Platz laufen erste Bauarbeiten.Foto: Cay Dobberke

Der erste Bauabschnitt soll bis zum 18. Dezember dauern. Nach Angaben des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf werden die Betonplatten durch einen „hochwertigen Belag aus grauem Granit und roten Natursteinplatten und -blöcken“ ersetzt. Die Granitplatten umrahmen demnach das rote Material, das in Form des Schriftzugs „PAUSE“ verlegt werde. Zusätzlich entstünden „attraktive Flächen für die ansässige Gastronomie“, heißt es.

Finanziert wird der Umbau aus dem Plätzeprogramm der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung und mit Geldern der Allianz Real Estate Germany GmbH, der am Joachimsthaler Platz das 14-stöckige und denkmalgeschützte Allianz-Bürohochhaus aus den 1950er Jahren gehört.

Voraussichtlich im Frühjahr 2016 folgt der zweite Bauabschnitt. Dann wird der Parkstreifen zum Gehweg umgebaut, auf dem weitere „Anlehnbügel“ für Fahrräder entstehen.

Leichter über die Straße

Mit einem Umbau der Mittelinsel in der Joachimsthaler Straße und einer zweiten „Gehwegvorstreckung“ soll es Fußgängern erleichtert werden, die Fahrbahn in Richtung Augsburger Straße zu überqueren. Für den Autoverkehr verbleiben in der Joachimsthaler Straße zwei Fahrstreifen pro Richtung. Die Fertigstellung ist für Mitte kommenden Jahres geplant.

Der Obelisk bleibt

Vom Tisch ist dagegen die Idee, den Pendel-Obelisken auf dem Platz zu verlagern, um die Sicht auf den Ku'damm zu verbessern. Dieser Vorschlag stammte vor allem von Geschäftsleuten aus der City West, die der AG City angehören. Die SPD-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf brachte daraufhin den Steinplatz als möglichen Ersatzstandort ins Gespräch, zog ihren entsprechenden Antrag aber später wieder zurück.

Zuletzt war der Platz im Jahr 2002 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Guido Hager aus Zürich umgestaltet worden, damals wurde ein Parkplatz durch eine Freifläche mit Gehwegplatten ersetzt.

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