Russischsprachige Menschen in Berlin : SPD-Gespräch über „Leben in Charlottengrad“

Unter dem Motto „Leben in Charlottengrad – Chancen und Herausforderungen der russischsprachigen Community in Berlin“ diskutieren die Abgeordneten Fréderic Verrycken und Raed Saleh am 11. Juli mit Bürgern.

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Fréderic Verrycken.
Fréderic Verrycken.Foto: Wikipedia / A. Savin / CC BY-SA 3.0

Im Rahmen einer Teezeremonie beginnt die Veranstaltung am Montag, 11. Juli, um 19 Uhr im Restaurant Samowar am Luisenplatz 3. Die Einladung stammt von Fréderic Verrycken, dem Abgeordneten der SPD für den Charlottenburger Norden.

Mit dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh, Vertretern russischsprachiger Organisationen in Berlin und anderen Bürgern sollen „die Chancen und Herausforderungen der russischsprachigen Community in Charlottenburg und in Berlin thematisiert werden“, wie es in der Einladung heißt.

Demnach leben in Berlin rund 300.000 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Es handele sich um etwa 80 ethnische Gruppen, von denen die
größte Gruppe die der Spätaussiedler sei, schreibt Verrycken.

Der Spitzname „Charlottengrad“ für Charlottenburg wurde in den 1920er Jahren geprägt, als rund um den Kurfürstendamm besonders viele russische Auswanderer lebten, darunter zahlreiche Künstler.

Moderiert wird die Veranstaltung von Grigori Lagodinsky, dem früheren Sprecher des Bundesarbeitskreises Jüdischer Sozialdemokraten. Das Grußwort spricht Dmitri Stratevski, Vize-Landesvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaf Migration und Vielfalt. Auch ein Übersetzer für die Sprachen Deutsch und Russisch nimmt teil.

Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Anmeldung gebeten. E-Mail: frederic.verrycken@spd.parlament-berlin.de, Telefon: (030) 52 13 19 70.


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