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Kriminalität in Berlin : Massenschlägerei an Imbiss in Kreuzberg

Als ein junger Mann aus dem Laden geschmissen werden sollte, eskalierte die Situation. Der mutmaßliche Drogenhändler erlitt mehrere Knochenbrüche.

Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

Bei einer Massenschlägerei mit Dutzenden Beteiligten an einem Imbiss in der Reichenberger Straße in Berlin-Kreuzberg sind zwei Männer verletzt worden.

Der 27-jährige Inhaber hatte einen 20-Jährigen am Dienstagabend aufgefordert, den Imbiss zu verlassen, als der einem Gast Drogen verkaufen wollte, wie die Polizei mitteilte. Es entstand eine Auseinandersetzung, bei der mindestens 40 Menschen aufeinander einschlugen. "Es habe sich eine Frau eingemischt und soll durch ihr aufwieglerisches Verhalten innerhalb kürzester Zeit eine Gruppe von bis zu 40 Personen herbeigerufen haben, aus der unter anderem eine Flasche in Richtung des Imbissbesitzers geworfen worden sein soll. Weitere Personen hätten daraufhin den 27-Jährigen unterstützt", teilte die Polizei am Morgen mit.

Der Imbissbesitzer wurde leicht verletzt. Der mutmaßliche Drogendealer erlitt mehrere Knochenbrüche. Als die Polizei eintraf, waren die meisten Beteiligten bereits geflüchtet. Die mutmaßliche Aufwieglerin, deren Personalien noch nicht gänzlich geklärt sind, und der mutmaßliche Drogendealer sehen nun Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, der Imbissbesitzer wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen. (dpa/AG)

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