Berlin-Wahl 2016 : Nach der Wahl in Spandau: Die erste Analyse

Helmut Kleebank bleibt Bürgermeister, die CDU bricht ein. Die AfD holt ein starkes Ergebnis und wird einen Stadtrat stellen. Eine erste Analyse.

Rainer W. During
Der Spandauer Westen. Viel Rot, schwarzer Rand, blaue Inseln - ein Ausschnitt aus Spandau.
Der Spandauer Westen. Viel Rot, schwarzer Rand, blaue Inseln - ein Ausschnitt aus Spandau.Screenshot: André Görke /Tsp

Helmut Kleebank wird Bürgermeister in Spandau bleiben. Die Sozialdemokraten haben bei den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung die CDU als stärkste Partei mit deutlichem Vorsprung ablösen können. 1,4 Prozent verloren die Genossen, das hielt sich in Grenzen – vor allem im Gegensatz zur CDU, die um elf Prozent einbrach.

Beide Parteien stellen künftig zwei Stadträte. Neue drittstärkste Kraft ist die AfD, die künftig eines der fünf Bezirksamtsmitglieder, also einen Stadtrat, stellen wird. Er sei „sehr stolz“, dass man das Ergebnis der vergangenen Wahl fast halten konnte, sagte Kleebank.

Erschüttert zeigte er sich über das starke Ergebnis der AfD. Für die von ihm angestrebte rot-grüne Mehrheitskoalition wird es nicht reichen. Die Grünen büßten etwas ein, die Linken legten dagegen leicht zu. Ob es deshalb auf ein rot-rot-grünes Bündnis hinauslaufe, sei abzuwarten, sagte Kleebank dem Tagesspiegel.

Lesen Sie mehr im Tagesspiegel, I.: Die Analysen aus den einzelnen Bezirken - In allen Bezirksverordnetenversammlungen wird die AfD vertreten sein und sieben Stadträte stellen. Die anderen Parteien haben teils erheblich verloren – insbesondere die CDU. 

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Lesen Sie mehr im Tagesspiegel, II.: Die bekanntesten Wahlkreisgewinner - und Verlierer. Bei den Direktmandaten zeigen sich politische Veränderungen besonders stark. Ein Überblick über die wichtigsten Gewinner und Verlierer des Wahlabends.

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