Erfurter Architekten gewannen Wettbewerb : Die neue Böll-Schule bekommt Gestalt

34 Jahre nach der Räumung des Altbaus und anschließender Behelfslösung soll der Neubau nun endlich beginnen.

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Modell des siegreichen Entwurfs der Erfurter Büros Kummer.Lubk.Partner.
Modell des siegreichen Entwurfs der Erfurter Büros Kummer.Lubk.Partner.Foto: Hans-Joachim Wuthenow

Der seit vielen Jahren geplante Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule an der Straße Am Forstacker in Hakenfelde bekommt Gestalt. Ende vergangener Woche kürte eine Jury unter Vorsitz des Berliner Architekten Johannes Löbbert den Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs. Der erste Preis ging nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an das Erfurter Büro Kummer.Lubk.Partner. Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche von circa 7775 Quadratmetern sowie Freiflächen von rund 7600 Quadratmetern, davon 4875 Quadratmetern Pausenflächen. Nach der für 2023 geplanten Fertigstellung des Neubaus sollen hier 975 Schülerinnen und Schüler in einer sechszügigen Mittelstufe (SEK I) sowie einer fünfzügigen gymnasialen Oberstufe (SEK II) unterrichtet werden.

1989 hatte der Altbau der Heinrich-Böll-Oberschule wegen festgestellter Asbestbelastung kurzfristig geräumt werden müssen. Die Schülerinnen und Schüler werden seitdem in einem "provisorischen" Schuldorf neben dem ursprünglichen Standort unterrichtet. Erst 2011/2011 wurde die verseuchte Ruine des Altbaus abgerissen. Der ursprünglich für 2013 geplante Beginn eines Neubaus musste wiederholt verschoben werden, unter anderem weil der Bezirk aufgrund personeller Engpässe im Schul- und im Hochbauamt das notwendige Bedarfsprogramm nicht zeitgerecht erstellen konnte.

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