Nach mehr als vier Jahrzehnten : Der Spektegrünzug ist fertig

Am Freitag wird der letzte Bauabschnitt offiziell vorgestellt. Die Planungen für das rund 25 bis 30 Millionen Euro teure Projekt begannen bereits Anfang der 1970er Jahre.

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Auch der Abschnitt zwischen Bötzowbahn und Zeppelinstraße ist jetzt fertig.
Auch der Abschnitt zwischen Bötzowbahn und Zeppelinstraße ist jetzt fertig.Foto: During

Die ersten Planungen wurden bereits 1973 abgeschlossen. Zehn Jahre später erfolgte dann noch einmal eine komplette Überarbeitung. Als erstes Teilstück wurde danach mit dem Ausbau des Bereiches zwischen dem Großen Spektesee und der Landesgrenze begonnen, der bis 2013 dauerte. Ab 2002 erfolgte dann auch der Ausbau des Abschnitts zwischen Zeppelinstraße und Hohenzollernring. Er wurde von der Deutschen Bahn als Ersatzmaßnahme für den Ausbau der durch den Bezirk führenden Schienentrassen finanziert.

Ersatzparzellen für Kleingärtner

Nachdem bereits drei Jahre später die Bauplanungsunterlagen für das dritte Teilstück zwischen Bötzowbahn und Zeppelinstraße fertiggestellt wurden, verzögerte sich die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel, so dass erst in den Jahren 2008/9 aus Mitteln des Förderprogramms Stadtumbau West mit dem Bau von drei Spielplätzen sowie der Einrichtung der Ersatzparzellen für die zu räumenden Kleingärten begonnen werden konnte. Nach schwierigen Verhandlungen konnten dann erst 2011/12 noch benötigte Grundstücke angekauft werden. Danach begann hier der jetzt abgeschlossene Landschaftsbau in vier Teilabschnitten. Bis 2018 wird jetzt auch noch der Spektesee zu einem Badegewässer umgebaut.

Der Spektegrünzug verläuft in West-Ost-Richtung und stellt eine wichtige Frischluftschneise für Berlin dar. Ein gepflasterter Weg im Süden und ein breiter Fuß- und Radweg im Norden ermöglichen eine Verbindung von der Landesgrenze bis zum Hohenzollernring und weiter durch die Georg-Ramin-Siedlung und den Münsinger Park bis hin zum Rathaus Spandau.

Gesamtkosten von 25 bis 30 Millionen Euro

Der Bau des Spektegrünzuges kostete ohne die Ersatzmaßnahme mehr als 13 Millionen Euro, davon entfallen 3,5 Millionen Euro auf den letzten, jetzt fertiggestellten Bauabschnitt. Einschließlich der Mittel der Bahn geht Baustadtrat Carsten Röding (CDU) von Gesamtkosten in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro aus. Am Freitag, dem 15. Juli, bittet der Kommunalpolitiker zu einer Besichtigungstour. Treffpunkt für Radfahrer ist um zwölf Uhr an der Ellipse gegenüber vom Rathaus und für Fußgänger um 12.10 Uhr an der Kreuzung Spekteweg/Zeppelinstraße.

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