Spandauer Gilde pflegt Kontakte zur Bundeswehr : Sanitäter sind Partner der Schützen

Auch internationale Kontakte beim Vergleichsschießen mit russischen Soldaten im Hakenfelder Schützenhof.

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Gilde-Mitglieder mit deutschen und russischen Soldaten vor dem Hakenfelder Schützenhof.
Gilde-Mitglieder mit deutschen und russischen Soldaten vor dem Hakenfelder Schützenhof.Foto: Gilde

Nach wiederholtem Wechsel der in der Kladower Blücher-Kaserne stationierten Einheit hat die Schützengilde zu Spandau ihre Kontakte zur Bundeswehr erneut gefestigt. Erste Verbindungen hatte man bereits 2001 zum damaligen Jägerbataillon 1 aufgenommen, dass jedoch ein Jahr später aufgelöst wurde. Anlässlich der 675-Jahr-Feier der 1334 gegründeten Gilde hatte man dann eine Partnerschaft mit dem Lazarett-Regiment 31 geschlossen, doch auch dieses existiert nicht mehr.

Spandaus ältester Verein trifft ältesten Sanitätsverband der Bundeswehr

Jetzt ist in der Blücher-Kaserne der Führungsbereich des Sanitätsregiments 1 stationiert. Dessen Kommandeur, Oberstleutnant Sven Osan, wurde kürzlich anlässlich des 60-jährigen Bestehens des ältesten Sanitätsverbandes der Bundeswehr ein Ehrenteller der Gilde überreicht. Gleichzeitig wurde eine neue Partnerschaft mit der von Major Rottstock geleiteten, sechsten Kompanie geschlossen, die zugleich die Traditionskompanie des Regiments ist.

Die Verbindung soll durch gemeinsame Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Führung durch den „Wald der Erinnerung“ in den Henning-von-Treskow-Kaserne in Geltow mit Leben erfüllt werden. Im Rahmen der Partnerschaft konnten aber auch schon Soldaten des Sanitätsregiments gemeinsam mit Angehörigen des 90. Spezial-Such-Bataillons der Russischen Föderation aus St. Petersburg zu einem Vergleichsschießen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Hakenfelder Schützenhof empfangen werden.

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