Sport-Investition in Berlin-Spandau : Abgebranntes Vereinsheim wird wieder aufgebaut

Nachdem die verfügbaren Landesmittel in diesem Jahr verdoppelt wurden, können fünf Großprojekte in Angriff genommen werden.

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Auf das Umkleidegebäude in Weststaaken entfällt der größte Anteil der Sanierungsgelder.
Auf das Umkleidegebäude in Weststaaken entfällt der größte Anteil der Sanierungsgelder.Foto: During

Spandaus Sportler können sich freuen. Aus dem Berliner Sportanlagen-Sanierungsprogramm stehen dem Bezirk in diesem Jahr 1,295 Millionen Euro zur Verfügung. Angesichts eines Sanierungsrückstaus von rund 25 Millionen Euro zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, doch zumindest können einige Engpässe schneller beseitigt werden.

Mit 465.000 Euro fließt der größte Betrag in den ersten Bauabschnitt der Sanierung des Umkleidegebäudes der Sportanlage Staaken West, wo bis zum April kommenden Jahres zwei weitere Umkleidekabinen und ein barrierefreier Gäste-WC-Bereich für den zweitgrößten Fußballverein des Bezirks, die Spandauer Kickers, entstehen.


Auch zwei Kunstrasenplätze werden saniert

Jeweils 280.000 Euro sind vorgesehen, um je einen Kunstrasenplatz an der Werderstraße (Hakenfelde) und im Grüngürtel (Spandau) zu sanieren und so den Trainings- und Spielbetrieb diverser Spandauer Fußballvereine sicherzustellen.

Für 150.000 Euro werden bis April/Mai 2018 in den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Uferbefestigung und der Steganlagen im Wassersportheim Gatow investiert. Die von Schulen und Vereinen genutzten Anlagen sind marode und hätten sonst gesperrt werden müssen.

120.000 Euro fließen in den Abschluss der energetischen Sanierung des Umkleidegebäudes in Spandaus größter Sportanlage im Grüngürtel (Spandau), wo auch sechs Großkabinen und eine zweite Schiedsrichterkabine entstanden sind.

Aus anderen Finanzierungsquellen kann der erste Teil der Sanierung des Bootshauses Oberhavel (Hakenfelde) begonnen werden, teilte der seit Beginn der Legislaturperiode auch für den Sport zuständige Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) mit.

Ferner stehen dem Bezirk jetzt Mittel aus der Feuerversicherung für den Wiederaufbau der abgebrannten Sporthütte am Stadion Hakenfelde zur Verfügung. Sie soll künftig als Multifunktionsgebäude dienen. „Die Sanierung der bezirklichen Sportanlagen ist ebenso dringlich wie die der Schulen“, so Kleebank. „Viele hundert Spandauer Sportlerinnen und Sportler werden von den Maßnahmen profitieren.“

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Kiez für Kiez: Die komplette Liste der Projekte im Sportanlagensanierungsprogramm 2017 finden sie hier als pdf-Dokument.

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