Telekom baut ihr Glasfasernetz aus : Schnelles Internet für Spandaus Süden

Ab dem kommenden Jahr können auch die Staakener und die Kladower mit größerem Tempo surfen.

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Ein Mann hält seine Hand vor einen Verteilerpunkt, in dem zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet zusammenlaufen.
Ein Mann hält seine Hand vor einen Verteilerpunkt, in dem zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von...Foto: dpa

Die Telekom baut ihr Netz für ein schnelles Internet in Spandau weiter aus. Eine entsprechende Vereinbarung haben Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und Vertreter des Unternehmens unterzeichnet. Danach werden bis zum Jahresende mehr als 13 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und 30 Schaltverteiler aufgebaut oder erweitert. Jede der 192 Fasern eines Glasfaserkabels ermöglicht eine größere Bandbreite als ein herkömmliches Kupferkabel mit 1000 Doppeladern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom.

10 000 Haushalte betroffen

Betroffen sind rund 10 000 Haushalte in Staaken, Kladow und dem Bereich südliche Heerstraße. „Unser Ziel ist es, die Anschlüsse im Ausbaubereich, die heute eine geringe Bandbreite haben, mit VDSL zu versorgen“, so Detlef Zorn, Regionalmanager für den Infrastrukturvertrieb der Telekom. Dazu werden auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten die Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt.

Detlef Zorn (links) informierte Bürgermeister Helmut Kleebank.
Detlef Zorn (links) informierte Bürgermeister Helmut Kleebank.Foto: Bezirksamt

Die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zu den Kunden möglichst gering ist, denn umso höher ist die Übertragungsgeschwindigkeit. In den verbleibenden Kupferleitungen zwischen Verteilerkasten und Kunden werden elektromagnetische Störsignale durch sogenannte Vectoring-Technik beseitigt.

Ausbau fördert Standortentscheidungen

„Eine zeitgemäße, leistungstarke Internetverbindung ist ein wichtiger Faktor für unsere Infrastruktur“, sagte Bürgermeister Kleebank. Der geplante Ausbau sei „ein wichtiger Baustein dafür, dass unser Bezirk zukunftsfähig und attraktiv bleibt“. Er sei auch ein entscheidendes Kriterium für die Standortentscheidung von Firmen und deren wirtschaftlichen Erfolg.

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