Schnelle Verwaltung in Steglitz-Zehlendorf : Schlaglöcher - bitte melden!

Das Bezirksamt hat einen Schlaglochmelder eingerichtet. Dort kann der Bürger per Internet Schlaglöcher melden. Unser Blogger war erfreut darüber, dass er nicht nur ein Dankeschön zurückbekam, sondern gemeldete Löcher in der Regel innerhalb einer Woche verschwinden.

Horst Meyer
Bitte melden! Schlaglöcher in Steglitz-Zehlendorf werden schnell beseitigt.
Bitte melden! Schlaglöcher in Steglitz-Zehlendorf werden schnell beseitigt.Foto: privat

Auf die öffentliche Verwaltung wird ja wahrlich viel geschimpft, mal zu Recht und mal zu Unrecht. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gibt es mehrere positive Beispiele für das gute Funktionieren der Verwaltung.

Das Bezirksamt hat einen „Schlaglochmelder“ eingerichtet. Dort kann der Bürger per Internet Schlaglöcher in der Straße melden, deren Beseitigung dann auf die Prioritätenliste gesetzt wird. Er kann aber auch jede Stolperfalle auf Gehwegen mit Platten oder Kleinpflaster anzeigen. Die im Auftrag des Bezirksamtes tätige Straßenbaufirma Axt & Söhne, ein seit 1970 bestehendes Unternehmen, fährt dann mit einer „Ein-Mann-Kolonne“, ausgerüstet mit Sand, Steinen und allen nötigen Materialien, zu den gemeldeten Straßenabschnitten.

Eine Gehweg-Unebenheit wird in der Regel innerhalb eines Woche beseitigt.

Das setzt nur voraus, dass die Bürger ihre Stadt im Auge haben und solche Schadstellen stets sofort melden. Jede Meldung wird mit Dank bestätigt.

Gleiches gilt für ausgefallene Straßenlaternen. Eine telefonische Anzeige, möglichst mit der Nummer des Mastes und genauer Ortsbezeichnung (Hausnummer), bei „Stadtlicht“ (Vattenfall) unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 110 2010 bewirkt eine Reparatur der Straßenleuchte in kurzer Zeit. Straßenbegeher oder den „Mann mit Leiter“, der ständig in seinem Revier unterwegs war, gibt es schon lange nicht mehr.

Keine gute Verwaltung, ohne aufmerksame Bürger.
Keine gute Verwaltung, ohne aufmerksame Bürger.Foto: privat

Ist eine Grünfläche verwildert oder verschmutzt, haben Übermütige mal wieder die Straßenschilder verdreht, sind Ampeln verklebt worden, dass man das Signal nur noch schlecht erkennen kann – der Bürger sollte mitmachen und das Ordnungsamt verständigen. Auch von dort erhält der Informant sofort eine Bestätigung und ein Dankeschön.

Der Autor Horst Meyer ist 83 Jahre alt, er war Journalist, Werbetexter, Buchhändler und Verleger. Er lebt in Lichterfelde-West. Der Text erscheint auf dem Zehlendorf Blog, dem Online-Magazin des Tagesspiegels.

                                                       




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