Chronik : Der Fall Thomas S.

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Foto: dpa

2000: Neonazi Thomas S. wird vom Landeskriminalamt (LKA) als V-Mann geworben.

2002: Dem V-Mann-Führer sagt S., ein Bekannter kenne drei Gesuchte – das NSU-Trio.

2006: Der V-Mann-Führer hat nur noch sporadisch Kontakt zum Informanten.

2011: LKA schaltet S. ab – es heißt, vor Bekanntwerden des NSU-Komplexes im November.

2012: Am 7. März erhält das LKA vom Bundeskriminalamt Namen und Foto von S. als möglichen Komplizen des NSU. Zwei Tage später wird Henkel informiert.

Am 20. März fliegt Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers zur Bundesanwaltschaft nach Karlsruhe.

Im Abgeordnetenhaus sagt Henkel am 13. September auf Frage von Benedikt Lux (Grüne) offensichtlich wahrheitswidrig: „Ich bin genauso wie Sie heute damit konfrontiert worden.“

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