Berlin : City gut, Außenbezirke schlecht

Wenig WM-Boom in Hotels und Gaststätten

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Berlins Hoteliers und Gastwirte warten überwiegend weiter auf den WM-Boom. Nur die Hotels, die Fußballer und Fifa-Funktionsträger beherbergen, sind weitgehend ausgebucht. Alle anderen dagegen haben noch reichlich Platz: Gerhard Buchholz von der Berlin-Tourismus-Marketing (BTM) beziffert die Durchschnittsbelegung derzeit auf etwa 70 Prozent. Daran habe sich auch nach den ersten Bildern von der erfolgreichen Fanmeile offenbar nichts geändert, sagte er. Aktuelle Zahlen würden aber gegenwärtig gesammelt.

Die Gaststätten haben dagegen von der Weltmeisterschaft profitiert, sofern sie in der City liegen. Ost oder West – das sei in diesem Fall egal, berichtet Klaus-Dieter Richter vom Hotel- und Gaststättenverband, die Wirte seien überaus zufrieden. Weiter draußen hätten sich die Hoffnungen bislang nicht erfüllt, sagt er: Die Berliner blieben lieber vor dem eigenen Fernseher, und das völlige Fehlen von Reisegruppen, sonst das Rückgrat des Frühsommergeschäfts, verschlechtere die Bilanz überdies. Richter, der selbst das Restaurant „Kolk“ in Spandau betreibt, klagt indessen nicht. Er hat eine „fußballfreie Zone“ ausgerufen und lockt damit viele Gäste an. bm

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