DAS ERGEBNIS : 4848 Operationen

Fallzahlen:

In 34 der 49 am Klinikvergleich teilnehmenden Krankenhäuser wurden im Jahr 2005 insgesamt 4848 künstliche Hüftgelenke implantiert.
Die mit Abstand meisten Operationen wurden im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau durchgeführt. Auf Platz zwei folgt das Helios-Klinikum Emil von Behring, auf Platz drei und vier fast gleichauf die Vivantes Häuser Auguste- Viktoria-Klinikum und Friedrichshain. Neun Häuser führten den Eingriff öfter als 200 Mal durch.
Diese stationären Eingriffe werden nicht nur von angestellten Klinikärzten durchgeführt, sondern in einigen Krankenhäusern auch von niedergelassenen Orthopäden, die dort als Beleg- oder Konsiliarärzte arbeiten. Diese Operationen gehen in die Gesamtfallzahl des Krankenhauses mit ein und unterliegen ebenfalls der Qualitätssicherung durch die BQS.

Qualitätsdaten: Zehn Häuser erreichten bei je allen abgefragten Indikatoren der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) ein statistisch belastbares Ergebnis im Referenzbereich für gute Qualität. Diese waren: das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité-Häuser Mitte und Virchow-Klinikum, die DRK-Kliniken Köpenick und Westend, das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, die beiden Helios-Kliniken Buch und Emil von Behring, die Park-Klinik Weißensee, das St. HedwigKrankenhaus in Mitte sowie die Vivantes-Häuser Auguste-Viktoria-Klinikum und Friedrichshain. Für die Charité liegt die Dokumentationsquote der BQS- Fälle nur zusammengefasst vor.

Ärzteempfehlungen: Das Haus mit der höchsten Fallzahl, das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, erhielt auch die meisten Empfehlungen der zu dieser Operation befragten 302 niedergelassenen Berliner Ärzte. Am zweithäufigsten wurde für eine Implantation von künstlichen Hüftgelenken die Park-Klinik Weißensee empfohlen, auf dem dritten Platz landete das Helios-Klinikum Emil von Behring. mho

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