DAS LANGE WARTEN : Früh aufgestanden und trotzdem zu spät

Wer Dienstag früh auf die Bahn angewiesen war, musste Geduld mitbringen. Wir haben uns am Bahnhof Alexanderplatz umgehört:

Bianca Brastrup, 20 Jahre alt, Studentin: „Ich komme aus Prenzlauer Berg und studiere in Potsdam, deshalb brauche ich die S-Bahn. Die Bahn hätte wenigstens im Internet vor den Streiks warnen können. Nun komme ich zwei Stunden zu spät in die Uni.“

Matthias Müller, 25 Jahre alt, Student: „Ich studiere in Magdeburg, da bin ich auf die Regionalbahn angewiesen. Für den Streik habe ich aber Verständnis, Zugführer sollten angemessen bezahlt werden. Wegen der drei Stunden Verspätung bin ich in die Bibliothek am Potsdamer Platz gefahren – zum Lernen kommt man ja sonst nicht.“

Luise Schimmel, 57 Jahre alt, Angestellte: „Ich komme aus Fredersdorf und muss zu meiner Arbeit am Hackeschen Markt. Da fahre ich ohnehin schon lange, die Bahn hätte wegen des Streiks besser informieren sollen. Nun komme ich schon zum zweiten Mal zu spät. Heute eine gute Stunde.“

Michal Kuleba, 22 Jahre alt: „Ich wohne in Frankfurt (Oder) und war wegen eines Konzerts in Berlin. Heute morgen wollte ich eigentlich zurückfahren. Ich habe nicht gewusst, dass gestreikt wird. Jetzt musste ich warten.“hah

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