Berlin : DAS SAGEN EXPERTEN

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Edward Hopper erhält seine erste Prägung als Künstler an der New York School of Art. Inspiration durch den europäischen Realismus und Impressionismus findet er in seinen Europareisen, in denen er Paris zwischen 1906 und 1910 besucht. Später verlässt er den europäischen Impressionismus und wendet sich einem stärkeren Realismus zu, ist fasziniert vom Prinzip des fotografischen Sehens. Seine Bilder sind Momentaufnahmen des amerikanischen Alltags, die er in Ausschnitten festhält, ohne etwas zu beschönigen. Die wie ausgestorben wirkenden Straßen, Häuser und Wohnungen, auf denen die Figuren nur eine Statistenrolle spielen, vermitteln einen Eindruck von Verlassenheit. Er stellt die Einsamkeit des Menschen dar, die gestörte Kommunikation des Großstädters, die Leere, die Wurzellosigkeit des modernen Lebens. Heute gehört Hopper zu den Künstlern, deren Werke am häufigsten als Poster gedruckt wurden (aus dem Katalog).

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