Berlin : Der Fesselballon zieht um – ein Sprung zum Abschied

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Überall waren die Fenster weit geöffnet, und alle applaudierten. Im MarriottHotel, in der Kanadischen Botschaft, bei der Metallergewerkschaft, in den Mietwohnungen am Potsdamer Platz. Wann bekommt man so was schon mal zu sehen? Fünf junge Leute stürzen sich aus der Gondel des Hi-Flyer-Fesselballons – den gepackten Fallschirm noch in der Hand, nur 150 Meter über dem Boden. Weil’s so schön war, sprang jeder gleich nochmal. Das Team der „Base-Jumper“ um Mirco Schmidt hatte sich selbst an die Geschäftsführer von „Air Service Berlin“ gewandt – man kennt sich vom alten Flugplatz Fehrbellin. Nun also sprang die Truppe zum Abschied, denn der Hi-Flyer zieht im November um. Bald werden sich die Fliegerfreaks an neuer Stelle wieder aus der Gondel stürzen. Hi-Flyer-Chef Frank Hellberg hält den Standort noch geheim. Unglücklich ist er aber nicht, im Gegenteil – der Ballon befinde sich bald „in touristisch noch besserer Lage“. kög

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