• Der gescheiterte SPD-Spitzenkandidat soll eine repräsentative Aufgabe im Parlament erhalten

Berlin : Der gescheiterte SPD-Spitzenkandidat soll eine repräsentative Aufgabe im Parlament erhalten

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Der gewesene SPD-Spitzenkandidat Walter Momper ist als künftiger Vizepräsident des Abgeordnetenhauses im Gespräch. Diese Überlegungen verlauteten aus der SPD-Fraktion. Momper lehnte gestern auf Anfrage jede Stellungnahme ab: "Ich sage dazu gar nichts." Parteichef und Senator Peter Strieder hatte nach der Wahl Andeutungen über eine "repräsentative Aufgabe" für Momper gemacht. Gestern meinte Strieder: "Da gibt es durchaus interessante Vorstellungen." Der frühere Regierende Bürgermeister Momper (1989/90) gehörte dem Abgeordnetenhaus von 1975 bis 1995 an und wurde am 10. Oktober wieder gewählt. Sein Verzicht auf Führungsaufgaben nach der Wahlniederlage bezog sich auf ein Senatsamt oder den Fraktionsvorsitz. Bei der CDU ist der frühere Gesundheitssenator Peter Luther als einer der beiden Vizepräsidenten im Gespräch, die nach dem Proporz nur CDU und SPD zustehen. Parlamentspräsident soll, wie berichtet, der bisherige Vizepräsident Reinhard Führer (CDU) werden. Der Präsident, seine Stellvertreter und die Beisitzer im Präsidium werden in der konstituierenden Sitzung des Abgeordnetenhauses am 18. November gewählt. Der Präsident erhält die doppelte Diät, die Vizepräsidenten bekommen die anderthalbfache.

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