Derk Ehlert : Berlins Wildtierbeauftragter hat einen neuen Job

Gefühlt kennt er jeden Fuchs zwischen Alex und Zoo mit Namen. Kein Waschbär kann sich in Tiefgaragen vor ihm verstecken. Nun hat Derk Ehlert einen neuen Posten beim Senat bekommen.

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Eines hat Derk Ehlert immer dabei: ein Fernglas.
Eines hat Derk Ehlert immer dabei: ein Fernglas.Foto: Thilo Rückeis

Pressestellen haben eine schwierige Aufgabe. Die Mitarbeiter müssen einerseits Fragen, auch unliebsame, von Journalisten beantworten, sollen auf der anderen Seite aber auch nicht immer sagen, was wirklich schiefgegangen ist. Da ist es gut, wenn auf diesen Posten Experten sitzen. Selbst wenn sie manchmal zufällig dazukommen. Wie in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Das Haus wird kräftig umgekrempelt. Ein Viertel des Personals soll eingespart werden. Da fallen Stellen weg, da werden Mitarbeiter versetzt, wobei sie dann auch nicht selten zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen, mit denen sie vorher fast nichts zu tun hatten.

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Was macht man also mit einem Experten, der schon häufig mit den Medien zu tun hatte und sich bestens im Umgang mit den Journalisten auskennt? Richtig, man versetzt ihn in die Pressestelle, weil dort ein Platz durch eine andere Versetzung frei geworden ist. Und gut für die Verwaltung ist, dass er sich mit Ungewöhnlichem bestens auskennt – mit wilden Tieren in der Stadt zum Beispiel. So wird der Wildtierbeauftragte Derk Ehlert jetzt Pressereferent. Sein Spezialgebiet bleibt zunächst der Natur- und Wildtierbereich. Da wird der Umgang mit Journalisten schon klappen.

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