DIE EXOTEN : Baden an der Rennbahn

Eine derart riesige Freifläche mitten in einer Hauptstadt regt die Phantasie von Planern und Investoren offenbar enorm an. Fast alle Vorschläge, die bei der Stadtentwicklungsverwaltung ankommen, werden dort gesammelt.

KURIOSITÄTEN

Eine der ausgefallensten Ideen: ein Formel-Eins-Rennplatz. Schon vor einigen Jahren reichten zwei Frauen sie ein: die Architektinnen Ute Hillebrand und Eveline Müller. Ein Internet-Dialog beförderte weitere Vorschläge – ein großes Strandbad zum Beispiel, das den Wannsee in den Schatten gestellt hätte.

HOLLYWOOD?

Kurios auch das Auftreten eines amerikanischen Projektentwicklers, der sich bei der Verwaltung als Vermittler wichtiger Hollywood-Filmstudios vorstellte. Er kündigte an, die ganze Fläche inklusive der Gebäude kaufen und mit Studios und Ateliers vollstellen zu wollen. Als er erfuhr, wie groß das Gelände und die Gebäude sind, winkte er ab. Das Gebiet des Flughafens Tempelhof sei für seine Pläne zu klein. Die Verwaltung hat nie wieder etwas von ihm gehört. Seine Studios hat er nirgends gebaut. oew

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