Berlin : Die Juwelen des Casanova werden versteigert

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Die Sängerin und Komödiantin Isabell Varell bringt am heutigen 3. Advent „Die Juwelen des Casanova“ unter den Hammer. So heißt um 19 Uhr die Versteigerung im Konzertsaal der Universität der Künste (UdK). Dass dort Sybille Prinzessin von Preußen die Schirmherrschaft des Abends übernahm, hat dabei nichts mit der Herkunft des Schmucks zu tun. Stammt der doch weder aus preußisch-königlichem Besitz, noch von dem Schwerenöter Casanova, sondern aus Berlin von „Konplott“. So hat vor 20 Jahren die in Thessaloniki geborene und in Deutschland aufgewachsene Designerin Miranda Konstantinidou ihr Modeschmuck-Label genannt, das die Griechin heute nicht nur in Berlin, sondern weltweit in 40 eigenen Filialen vertreibt. Bei den am Sonntag in der Bundesallee 1-12 versteigerten Schmuckstücken handelt es sich aber trotzdem um die Juwelen des „Casanova“. Die üppige Glitzerpracht im aktuellen Rokoko-Trend zierte die Kostüme der gleichnamigen Revue im Friedrichstadtpalast. Über 500 000 Besucher ließen sich verzaubern – nicht zuletzt durch die Konplott-Leihgabe im Wert von etwa 100 000 Euro. Wenn diese Summe am Sonntag nur annähernd erreicht wird, kann sich das Julius-Stern-Institut freuen, dem die Benefiz-Auktion zugute kommen soll. Das der UdK angegliederte und 1850 als Stern’sches Konservatorium gegründete Institut zählt bundesweit zu den größten Einrichtungen der musikalischen Nachwuchsförderung. Die genießen in Berlin aktuell 70 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 19 Jahren – mit einer Kostprobe wollen sich einige davon am Sonntag hören lassen. hema

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