EHRENSACHE : „Ich erzähle an der Schule von der Liebe“

AUFKLÄRERIN. Maximiliane Roßmöller, 25, Ehrenamtlerin und 1. Vorsitzende von „ABqueer e.V.“ in Neukölln.
AUFKLÄRERIN. Maximiliane Roßmöller, 25, Ehrenamtlerin und 1. Vorsitzende von „ABqueer e.V.“ in Neukölln.

WAS ICH MACHE

Ich erzähle viel von mir, das hilft anderen. Etwa von der Zeit, als ich mich zum ersten Mal in ein Mädchen verliebt habe, wie aufregend das war – und so kommt man ins Gespräch. Wir haben drei Projekte für Schüler und Pädagogen an fast allen Berliner Schulen. Da sensibilisieren wir für nicht-heterosexuelle und Transgender-Lebensweisen. In Schulen arbeiten wir immer nach Geschlechtern getrennt. Die Erfahrung zeigt, dass die KInder und Jugendlichen danach viel offener sind.

WOVON ICH ÜBERZEUGT BIN

Eigentlich wünsche ich mir, gar nicht in die „Ehrensache“-Rubrik reinzupassen – und für meine Arbeit bezahlt zu werden. Nicht, weil ich geldgierig bin, sondern weil ich unser Aufklärungsengagement als qualitativ hochwertige Arbeit sehe und sie ja sogar per Gesetz eine Pflichtsache der Schule ist. Aber klar, natürlich engagiere ich mich ehrenamtlich weiter. Weil überall, wo es nicht Institutionen gibt wie unsere, viele junge Menschen um einen dicken Batzen Glück und Selbstzufriedenheit gebracht werden. amo

Infos und Kontakt übers Internet:

www.abqueer.de

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