Berlin : Ein bisschen Lampenfieber „Schutzengel“-Premiere mit Til Schweiger

Hahn im Korb. Til Schweiger mit seinen Töchtern Lilli und Luna (re.). Foto: dpa
Hahn im Korb. Til Schweiger mit seinen Töchtern Lilli und Luna (re.). Foto: dpaFoto: dpa

Dies ist die Woche der Filmstars: Am Montag Besuch von John Travolta und Oliver Stone zur Reklame für ihren Drogenthriller „Savages“. Am heutigen Mittwoch im Kino in der Kulturbrauerei Premiere der Komödie „Unter Frauen“, unter anderem vertreten durch die Darsteller Alexandra Neldel, Sebastian Ströbel, Grit Boettcher sowie Collien Ulmen-Fernandes, und als Gast will auch Christian Ulmen vorbeischauen. Am Donnerstag ebenfalls Premiere, diesmal kommt Tommy Lee Jones mit „Wie beim ersten Mal“ ins Cinestar am Potsdamer Platz.

Und am gestrigen Dienstagabend stand, wiederum im Cinestar, die Premiere des neuen Films von und mit Til Schweiger auf dem Programm: „Schutzengel“. Er kam mit familiärer Unterstützung: Tochter Luna, die die zweite Hauptrolle spielt, Tochter Lilli, sodann seine von ihm getrennt lebende Frau Dana und schließlich Freundin Svenja Holtmann. Weitere prominente Mitwirkende waren natürlich ebenfalls gekommen, so Moritz Bleibtreu und Heiner Lauterbach. Auch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hatte einige Uniformierte mitgebracht, schließlich spielt Schweiger einen Bundeswehr-Veteranen und hatte die Weltpremiere schon im Juni in deutschen Feldlagern in Usbekistan und Afghanistan gefeiert, mit 1400 Soldaten. In „Schutzengel“ (Kinostart 27. September) muss er als ehemaliger Elitesoldat Max die Vollwaise Nina (Luna Schweiger) beschützen, Zeugin eines schweren Verbrechens. Beide sind auf der Flucht vor einem skrupellosen, von Heiner Lauterbach dargestellten Waffenhändler, der nur ein Ziel hat: Nina zu töten. Erst mögen sich Max und Nina nicht sonderlich, aber das gibt sich. Zuletzt beschützen sie sich sogar gegenseitig.

Kurz vor der Gala wirkte Schweiger noch leicht angespannt: „Vor Premieren habe ich eigentlich nur wenig Lampenfieber, heute aber etwas mehr, weil der Verteidigungsminister und einige Soldaten kommen.“ Es sei für ihn ein besonderer Film. „Insofern bin ich etwas angespannter als sonst. Aber es ist eine freudige Spannung, eine Vorfreude.“ ac, dpa

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