Berlin : Ein Start, der viel verspricht

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Berlin. Es war ein „viel versprechender Start“ in die neue Saison, fand Friedel Stupp. Die von ihm trainierten Hockeyspielerinnen des Berliner HC ließen am Wochenende dem Bundesliga-Auftaktsieg in Mannheim ein 0:0 gegen Eintracht Frankfurt und ein 1:0 gegen Frankfurt 1880 folgen. Zwar lief in der Offensive nicht alles perfekt. Der einzige Treffer durch Natascha Keller fiel trotz klarer Überlegenheit erst kurz vor Schluss. Doch derzeit gilt es vor allem, ohne größere Patzer durch die Saison zu kommen.

Eine Saison, in der einzelne Spiele ohnehin nur Momentaufnahmen sind. Fünf A-Nationalspielerinnen, fünf Junioren- und drei U- 18-Nationalspielerinnen muss der BHC in diesem Jahr zu Lehrgängen abstellen, weil sich alle Auswahl-Mannschaften auf internationale Großereignisse vorbereiten. „Bei diesem Mammutprogramm kann alles Mögliche passieren“, hat der Berliner Trainer vor einiger Zeit festgestellt. Daher müsse man „von Spiel zu Spiel schauen“. Verletzungen oder zu starke Belastung können jederzeit die Aufstellung des Teams mit bestimmen.

Verzichten muss der BHC künftig auf Katrin Kauschke. Die langjährige Nationalspielerin wird Mutter und lebt künftig in Hamburg. Ergänzt wird die ohnehin junge Mannschaft durch vier Spielerinnen aus der eigenen Jugend, von denen Verteidigerin Lina Beier die größten Chancen haben dürfte, den Sprung in die Mannschaft zu schaffen. Was derzeit fehlt, ist eine weitere Torjägerin neben Natascha Keller. Dennoch, weiß auch Stupp, ist das Potenzial da, „um oben mitzuspielen, wenn alle fit bleiben“.

Das Ziel der BHC-Männer ist dagegen der Klassenerhalt. Das wird durch das 1:2 gegen Frankfurt 1880 allerdings schwer zu erreichen sein. Schon nach drei Minunten lagen die Berliner mit 0:2 zurück. Der Anschlusstreffer durch Tobias Scheller kam zu spät. Die Aussichten sind nach der Niederlage gegen den Tabellennachbarn alles andere als viel versprechend. Martin Scholz

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