Berlin : Einblicke in Pelés Pool am Gendarmenmarkt

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Pelé wird sich wie zu Hause fühlen, wenn er während der WM in der nach ihm benannten Lounge im Capital Club Hof hält. Dort hängen nämlich schon jetzt Schwarzweiß-Aufnahmen von Robert Lebeck , dem nach Angaben der Gastgeber weltweit einzigen Fotografen, der je bei dem Idol zu Hause auf den Auslöser drücken durfte. Herausgekommen sind Bilder eines prächtigen Anwesens mit heiligem Rasen neben einem gigantisch großen Swimming-Pool. Der fehlt natürlich am Gendarmenmarkt, aber dafür gibt es sehr schön kitischige Bilder der Brüder Posin aus St. Petersburg, die in der Weltspitze der Plagiateure mitmalen. Diesmal haben Sie die Originale ganz im Sinne der Fußball-Verrückten allerdings noch übertroffen. Über Dürers betenden Händen schwebt ein Fußball mit dezentem Heiligenschein drumrum und dem Signum des Lounge-Sponsors Vattenfall auf der Lederhaut. Neben deutschen Prominenten wie Sabine Christiansen werden dort im Juni vor allem Fußballpräsidenten aus der ganzen Welt zum entspannten Sport-Talk erwartet. Zum Einwohnen der Lounge kam am Dienstagabend unter anderem Lou Bega vorbei, der als 15-Jähriger mit seiner Mannschaft in München Schulmeister war, was er erzählte sogar noch bevor er seine demnächst erscheinende CD „Lounatic“ erwähnte. Er jedenfalls hat die Bodenhaftung noch nicht verloren. Eine Profi-Fußball-Karriere wäre für ihn aus einleuchtendem Grund nicht in Frage gekommen. Da könne man nämlich nicht mit Mädchen abends in die Disco gehen. Als Sänger hingegen müsse man gerade das tun, um die Erfahrungen zu machen, über die man dann singt. Die einleuchtende Schlussfolgerung: „Singen verträgt sich besser mit dem Leben.“ Mal schauen, ob sich diese Haltung während der entscheidenden vier Wochen durchsetzt. Bi

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