Berlin : Es geht nicht nur um die richtige Technik

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DER RICHTIGE RAHMEN

Ein schöner Raum, genügend Zeit und ein bequemes, warmes Lager sind die Basis für jede Massagebehandlung. Dies gilt nicht nur für den Empfänger, sondern auch für den Massierenden. Beide sollten sich wohlfühlen, dann geht alles andere viel leichter von der Hand. Beide sind entspannt. Ein passender, dezenter ätherischer Duft, kann dies noch zusätzlich unterstützen.

BERÜHREN

Die richtige Berührung ist nicht bloße Technik, sondern eine menschliche Grundeigenschaft und Qualität, die jeder mitbringt und zu der jeder fähig ist. Trauen Sie sich einfach. „Die spielerische Berührung eines Laien kann mitunter viel angenehmer sein als die eines Profis“, sagt Felix Falkenhahn.

Grundsätzlich gilt, dass, wer einfühlsam und behutsam massiert und darauf achtet, wie der Empfänger reagiert, kaum etwas falsch machen kann. Bei unklaren oder wiederkehrenden Beschwerden sollte jedoch ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden.

Fehlendes Fachwissen ist bei einer Massage meist weniger das Problem als vielmehr die Hemmschwelle, jemanden zu berühren und seinen Körper respektvoll zu entdecken, wie Kinder das noch ganz natürlich tun. Also, rät Felix Falkenhahn: ausprobieren und dann nach und nach die hilfreiche Technik entwickeln, nicht umgekehrt.

BERÜHREN LASSEN

Die beste Technik und die einfühlsamste Massage haben wenig Wirkung, wenn sich der Empfänger nicht wirklich berühren lässt. Zur Kunst der Berührung gesellt sich also die Kunst des Berühren- lassens und Loslassens. Die Verantwortung für eine gute Behandlung liegt bei beiden. Außerdem: Je mehr der Behandelte mitteilt, was er braucht, was ihm guttut oder was ihm nicht passt, desto mehr bekommt er, was er sich wünscht. Falkenhahn: „Auch hier gilt, mutige Berührung ist ein Abenteuer, bei dem man nicht unbedingt vorher weiß, was am Schluss rauskommt.“

DANACH

Nach der Behandlung sollten immer genügend Zeit und ein entspannter Rahmen gegeben sein, damit die Erfahrung und Wirkung der Massage wirklich genossen werden kann. Die Regel lautet: Die Zeit danach ist noch Teil der Behandlung. Also: Nicht gleich von der Massageliege aus losstürmen und hinein ins stressige Leben. Die Welt fühlt sich jetzt vielleicht anders an, alle Körpersinne sind ja sensibilisiert. Wer gleich mit Volldampf losprescht, bringt sich um den Effekt der Behandlung und um die nachhaltige Entspannung. Lieber erst mal Tee trinken, spazieren gehen, sich bewegen, einfach relaxen.

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