EXTRA FÜR LESER: EVENTS FÜR EINEN FESTLICHEN ADVENT : Drei Mal Schneegestöber

Kinderpyramide. Im Wintergarten wird Frau Holle artistisch.
Kinderpyramide. Im Wintergarten wird Frau Holle artistisch.

FRAU HOLLE IM BABYLON

Marie liegt den ganzen Tag faul im Bett. Auf ein Praktikum bei Frau Holle hat sie null Bock. Sie will sich nicht um deren Tiere kümmern und schon gar nicht ihre Betten machen. Ganz anders ihre brave Schwester . . . Ein Märchen, das aktuelle Themen birgt, denn es geht um Familie, Gemeinschaft, Selbstbehauptung, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit. Das Kino Babylon bringt die Geschichte der Gebrüder Grimm am Samstag, 1. Dezember, ab 16 Uhr auf die Bühne und die große Leinwand. Marianne Sägebrecht, die Frau Holle schon im rbb-Film spielte, liest die Geschichte. Danach zeigt der Progress-Film-Verleih den Defa-Film aus dem Jahr 1963. Einer von 16 Filmen, die der Verleih für die Jubiläumsreihe „200 Jahre Grimm – Tierisch märchenhaft“ ausgewählt hat und mit prominenten Erzählern in Zusammenarbeit mit dem Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, präsentiert (www.progress-film.de).

Wollen Sie dabei sein? Für diese Adventsserie stellen die Veranstalter 10 mal 2 Freikarten zur Verlosung zur Verfügung. Am Ende gibt’s für unsere Leser exklusiv ein Gruppenfoto mit Marianne Sägebrecht und – wie für alle Zuschauer – eine bayrische Brotzeit. Bitte eine E-Mail mit Namen, Adresse und Telefonnummer an verlosungen@tagesspiegel.de (Betreff: Babylon). Die Gewinner werden sofort benachrichtigt.

FRAU HOLLE IM 

WINTERGARTEN VARIETÉ

Sprechende Brote, jonglierende Bäume, lebensgroße, tanzende Schneeflocken – das Grimm’sche Märchen vom Ausflug der ungleichen Schwestern Gold- und Pechmarie ins wunderbare Brunnenland der Frau Holle funktioniert auch als artistische Show. Die bringt das Wintergarten-Varieté im Rahmen seiner Kindershow-Reihe „Zimt und Zauber“ in Kooperation mit den Berliner Märchentagen auf die Bühne: bis zum 30. Dezember laufen meist zwei Vorstellungen pro Tag. Mit dem Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi, Schauspielern und Sängern wird der Stoff frei nach den Gebrüdern Grimm praktisch neu erfunden und mit viel Schwung, Witz und Charme präsentiert. Für unsere Serie spendieren die Veranstalter für die Aufführung am Sonntag, 16. Dezember, 11 Uhr, zur Verlosung 10 mal 2 Freitickets. Einfach eine E-Mail mit Name, Adresse, Telefonnummer an verlosungen@tagesspiegel.de (Betreff Wintergarten) schreiben. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

FRAU HOLLE IN DER UDK

Man könnte sagen, er hat Grimm’s Märchen für Berlins Kinder gerettet: Rüdiger Kutzner, Chef der Agentur „Franzhans 06“, übernahm die Tradition des Baseler Scala-Theaters und gründete das Ensemble „Grimm Märchenspieler“ – eine Truppe, die Grimmsche Geschichten traditionell aufführt: in Kostümen, wie Kinder sie sich vorstellen und in Kulissen, die aussehen, als kämen sie aus dem Märchenbuch. Nun lässt das Ensemble es zu Weihnachten schneien: Am 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ist „Frau Holle“ in einer Inszenierung für Kinder ab drei Jahren im Konzertsaal der Universität der Künste zu sehen (Hardenbergstr. 33, Charlottenburg). Beginn ist um 15 Uhr. Lust, zum halben Preis dabei zu sein? Matthias Kutzner hat eigens für diese Serie ein Kontingent ermäßigter Karten reserviert. Schnell die Ticket-Hotline anrufen unter Tel. 92 37 38 42 und reservieren.

Demnächst beginnen die Proben, und eine freut sich schon besonders: die Hamburger Schauspielerin Regine Heiden. Sie ist gleich in einer Doppelrolle zu sehen, spielt nicht nur die gute, Kissen schüttelnde Frau Holle, sondern auch die böse Stiefmutter. Da sind schnelle Kostümwechsel angesagt. Und obwohl düstere Charaktere ihren Reiz für Schauspieler haben, liebt Regine Heiden die Frau Holle besonders. „Weil sie der Inbegriff ist von Güte, Herzlichkeit und Gerechtigkeit.“ Die Auftritte vor Kindern sind für die 60-Jährige ohnehin etwas Besonderes: „Die halten nichts zurück, rufen mitten rein, sagen laut, was ihnen auf der Seele liegt.“ Einfach inspirierend. Susanne Leimstoll

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