Radtour : An der Havel

Auf dem Weg nach Brandenburg ist es an der Havel besonders schön. Grund genug, an ihrem Ufer entlang zu radeln.

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Karte: ©OpenStreetMap-Mitwirkende

Streckenbeschreibung (39,5 km)

km 2 Werder ist an sich schon ein Ausflug wert. Nicht nur, weil es landschaftlich so schön in die Gewässer der Havel eingebettet ist. Auch das Zweirad- und Technikmuseum ist ein Besuch wert.

km 5,4 Ab Phöben wird es richtig schön: der Radweg führt über ausgebaute Wege entlang von Pferdekoppeln bis zum Beginn des Haveldeiches.

km 11 Der Havel-Radweg bringt uns immer entlang des Flusses bis zur Fähre nach Paretz. Wer mag kann hier übersetzen und im Café „Zu Fähre“ eine Pause einlegen. Interessant ist aber auf der anderen Seite dann der Abstecher zum Schloss Paretz.

km 19 Der Havel-Radweg umrundet hier die rekultivierte und begrünte Deponie Deetz. Dieser Umweg lohnt sich, kann aber auch ausgelassen werden. Die Route erreicht dann wieder entlang der Havel an der ehemaligen Hafenanlage vorbei die Gemeinde Deetz. Von dort aus geht es mitten durch die beeindruckende Tonseelandschaft (dort gibt es auch eine Badestelle) in die idyllischen Götzer Berge.

km 22,4 Die Tonseelandschaft erinnert an die Zeit, als es in der Region zahlreiche Ziegeleien gab. Große Mengen an Ziegeln wurden einst mit dem Schiff nach Berlin gebracht. 2012 wurde in den Götzer Bergen ein Aussichtsturm eröffnet.

km 31 Wir verlassen das Ufer der Havel um uns auf den direkten Weg nach Brandenburg zu machen. Letzte Gelegenheit für eine Pause am Flussufer.

km 39,3 Das Ziel unserer Tour liegt am Bahnhof Brandenburg. Von hier aus lässt sich natürlich die Rückfahrt antreten. Wer aber noch Zeit und Lust hat sollte sich das Museum Slawendorf ansehen. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen zeigen das Leben im Havelland vor 1000 Jahren. Wer Glück hat oder vorher einen Termin ausmacht kann hier mit einem der beiden Slawenschiffe eine Tour über die Havel machen.

An der Havel als PDFAn der Havel.gpx.zip

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