Fall Marco W. : Mahnwache für Marco W. in Berlin

Freunde und Verwandte des in der Türkei inhaftierten Schülers Marco W. aus Uelzen wollen am Samstag, dem 17.November, ab 17 Uhr in Berlin auf das Schicksal des 17-Jährigen aufmerksam machen. Einige prominente Unterstützer haben ihr Kommen angekündigt.

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Wie hier in Uelzen soll auch am Brandenburger Tor eine Mahnwache für Marco W. gehalten werden. -Foto: ddp

BerlinZu einer Mahnwache am Brandenburger Tor haben sich neben Marcos Bruder Sascha auch einer seiner Anwälte und der Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) und der ehemalige Berliner Feuerwehrchef, Albrecht Broemme, angekündigt, wie das Aktionsforum "Hilfe für Marco" ankündigte. Der Schüler ist THW-Helfer.

Bis zum späten Abend würden sich die Teilnehmer am Brandenburger Tor postieren und dort Kerzen anzünden, sagte ein Sprecher des Forums. Außerdem seien mehrere Lichtermärsche durch das Regierungsviertel geplant. In Frankfurt am Main und München solle es am selben Tag ähnliche Aktionen geben.

Mahnwache in Dresden

In Dresden wird voraussichtlich am Dienstag, dem nächsten Verhandlungstag im Prozess gegen Marco, eine Mahnwache ab 18 Uhr mit anschließendem Lichtermarsch stattfinden.

Der Schüler aus dem niedersächsischen Uelzen sitzt seit Mitte April in der Türkei in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, im Urlaub eine 13-jährige Britin sexuell missbraucht zu haben. Der Junge gab an, mit dem Mädchen lediglich geflirtet und geschmust zu haben. Das Mädchen behauptet, er habe sie sexuell bedrängt. (mit ddp)

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