Berlin : Fit feiern: Stanford lud zum 30. Jubiläum

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Zum Geburtstag gab es einen multikulturellen Sportplatz. Auf grünem Grund mit blauen und gelben Streifen können die Studenten von „Stanford in Berlin“ künftig Basketball, Volleyball und Federball spielen. Seit 1975 gibt es die Außenstelle der kalifornischen EliteUniversität in Berlin. „Dankmal“ nannte Stanford-Absolvent George Will den Platz. Die Mittel dafür hatte er mit seiner Will Foundation unter anderen Ehemaligen aufgetrieben, für die, wie für ihn selbst, die Jahre an der Universität unvergesslich sind. Eine englische Übersetzung für „Dankmal“ hat er auch recherchiert: „Gratitudorial“.

Eigens aus Kalifornien war der erste Leiter des Studienzentrums, Bob Hamrdla, gekommen. Er erinnerte an die kargen Anfänge der Arbeit: Die ersten acht Studenten, die 1975 von der US-Westküste kamen, um sich mit deutscher Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen, mussten in einem Gastarbeiter-Heim in Wedding wohnen.

Auch der Tsunami- und Erdbebenforscher Amos Nur war zur Geburtstagsfeier in die Dahlemer Villa gekommen, die dank spendenfreudiger Ehemaliger der Universität seit fünf Jahren gehört. Bis er im September von dem Historiker Norman Naimark abgelöst wird, leitet er das Zentrum von Stanford aus. Die permanente örtliche Direktorin, Karen Kramer, freut sich nach schwierigen Jahren über rekordverdächtige Bewerberzahlen: „Immer mehr Studenten haben die Stadt Berlin auf dem Bildschirm.“ Bi

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