Flüchtlinge in Berlin-Neukölln : Syrischer Geschmack in der Sonnenallee

Drei Brüder aus Homs flohen mit ihren Familien vor dem Krieg. Vor sechs Monaten eröffneten sie eine Konditorei in der Sonnenallee. Aus dem Bezirksnewsletter Tagesspiegel Leute Neukölln.

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Die Konditorei der syrischen Flüchtlinge aus Homs in der Sonnenallee hat vor sechs Monaten eröffnet.
Die Konditorei der syrischen Flüchtlinge aus Homs in der Sonnenallee hat vor sechs Monaten eröffnet.Foto: Sabrina Markutzyk

Drei Brüder aus Homs. Als der Krieg kam, sind sie mit ihren Familien geflohen. Mutter, Vater, Ehefrauen, Kinder. Zusammen waren sie 24. Zwei Jahre Flucht. Libanon, Ägypten, Lageso.

Sonnenallee. Vor sechs Monaten haben sie eröffnet. Die Konditorei, die Salim, Rami und Tamem al-Sakka schon in Syrien hatten, seit 40 Jahren. „Everything up now is good.“, sagt Tamem. “This Syrian Bakery is a hit in Berlin”, berichtet Al Jazeera English. Im Film erzählt Tamem: „Es ist sehr schwierig, hier einen Job zu finden. Also sagten wir uns: Lass uns was tun!”

Wer den Geschmack von Syrien kennenlernen möchte: Hin zur Konditorei Damaskus. Deutsche kaufen vor allem Baklava, Syrer kaufen Knafeh – ein Stück Käsesünde, in Sirup eingetaucht.

*Baklava without Borders, from Homs with Love*

Dies ist ein Auszug aus dem Bezirksnewsletter Tagesspiegel Leute Neukölln von Sabrina Markutzyk, der jeden Mittwoch erscheint. Hier geht es zum Abonnement.

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