Berlin : Gedenken an den Todesstreifen Veranstaltungen

zum 13. August

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Zum 45. Jahrestag des Mauerbaus finden zahlreiche Veranstaltungen statt.

12. August

12 Uhr: Das deutsche Kammerorchester Berlin spielt in der Friedrichstraße vor dem Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie den im August 1961 entstandenen „Epilogue“ von Edvard Hagerup Bull. Der inzwischen erblindete norwegische Komponist studierte zur Zeit des Mauerbaus an der Berliner Hochschule für Musik. Die Ereignisse vom 13. August hatten den heute 84-Jährigen dermaßen erschüttert, dass er sie musikalisch verarbeiten musste. So entstand das Werk „Epilogue – für Streichorchester op.26 – Huldigung an die Erinnerung einer verlorenen Welt“. Vor dem Konzert wird ein seltener Dokumentarfilm aus britischen Archiven zum Bau der Mauer zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

13. August

Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte laden um 9.30 Uhr an der zentralen Gedenkstätte am Gedenkstein in der Grünanlage Bernauer Straße/Ecke Swinemünder Straße zu einer Kranzniederlegung ein. Um 10.30 Uhr findet eine Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung statt, von 11.30 bis 14.45 Uhr widmet sich eine Musikperformance auf dem Grenzstreifen dem „Klang der Mauer". Um 14 Uhr findet eine Führung statt. Um 17 Uhr beginnt vor dem Dokumentationszentrum ein Open-Air-Forum zur Frage: „Wem gehört die Mauer? Die Berliner Mauer zwischen Hauptstadtmarketing, Erinnerungspolitik und Bürgerinteressen“. Es diskutieren unter anderem der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse (SPD), Wirtschafssenator Harald Wolf (PDS) und Staatssekretär Friedbert Pflüger (CDU). Tsp

Hinweis: Unter dem Titel „Berliner Mauer“ widmet sich ein neuer Architekturführer den Überresten der SED-Diktatur. Er kostet drei Euro und ist auch in englischer Sprache erhältlich.

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