Berlin : Georgische Rose

Themen – Trends – Termine Katie Melua gibt ein Privatkonzert für Botschafterin – und für Tagesspiegel-Leser

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Briefe aus dem Schützengraben. Das Museum für Kommunikation in Mitte stellt erstmals einen Teil seiner FeldpostSammlung aus. Ab 8. April werden die Briefe zwischen Front und Heimat aus dem Zweiten Weltkrieg einen Monat lang präsentiert und historisch eingeordnet. Die Schau entstand in Kooperation mit angehenden Volkskundlern und Historikern der Humboldt-Universität. Das Museum verfügt über die zweitgrößte Feldpost-Sammlung Deutschlands. Anlass der Ausstellung ist der 60. Jahrestag des Kriegsendes. KNA

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Aktueller Reineke Fuchs. Goethes Versepos „Reineke Fuchs“ ist im Schlossparktheater als topaktuelle Polit-Satire zu erleben. Schauspieler Uwe Drewes präsentiert den alten Goethe-Text als ein Gegenwartsstück, wie die Bühne mitteilte. Es geht um Macht, Pfründe, Intrige und Kalkül, den schwachen Einzelnen und die tumbe, starke Gruppe sowie das gegenseitige Ausstechen. Das Stück im Schlossparktheater ist außerdem am 17. April und am 8. Mai um 11 Uhr zu sehen. Eintrittskarten können telefonisch unter der Nummer 700 969 15 bestellt werden. Weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse : www.schlossparktheater.com zu erhalten. ddp

Das Land ist zwar klein, aber seine Vergangenheit ist groß: Georgien. Noch größer scheinen die Anstrengungen des südosteuropäischen Staates zu sein, angesichts der EU-Erweiterung und der Ereignisse in der Ukraine nicht aus dem deutschen Blickfeld zu geraten. Allen voran wirbt die georgische Botschafterin Maja Pandshikidse für das Land, das sich während der so genannten Rosenrevolution vom autoritären Schewardnadse-Regime befreit hat. Am heutigen Freitag lädt die 44-Jährige, die von 1979 bis 1983 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Germanistik studiert hat, zu einer Benefizgala „Rosen aus Georgien“ ein, zu Gunsten von Hilfsprojekten in dem von Krisen gebeutelten Land. Unterstützt wird die Diplomatin, die ein „junges und dynamisches Georgien“ vorstellen will, von der Liga Internationaler Haupstadtkontakte „Das Corps“. Überhaupt spielen Frauen an dem Abend, der in der historischen Ofenhalle der Königlichen Porzellan-Manufaktur stattfindet, eine herausragende Rolle. Da ist zum einen Sängerin Katie Melua aus England. Die gebürtige Georgierin gehört zu den Shootingstars der letzten Monate. Am Sonnabend könnte die 19-Jährige sogar einen „Echo“ erhalten. Auf Einladung der Botschafterin, die ein Melua-Fan ist, gibt der Jungstar ein Privatkonzert. Dazu wird die First Lady Georgiens einfliegen: Sandra Roeloefs-Saakaschwili . Die gebürtige Holländerin ist mit Präsident Michail Saakaschwili verheiratet, dessen erster Besuch nach seiner Wahl übrigens nach Deutschland führte. Die georgische Avantgarde-Designerin Tamuna Ingorovka stellt an dem Abend, der von Tagesschau-Mann Jens Riewa moderiert wird, zudem ihre Mode vor. Die Botschafterin hat außer ihrem Part als Gastgeberin eine weitere tragende Rolle übernommen: Sie empfängt die Gäste, darunter Sänger Peter Maffay , im eigens von der Designerin geschneiderten Kleid. ling

Fünf Tagesspiegel–Leser sind mit Begleitung zur exklusiven Gala eingeladen. Bedingung ist, eine E-Mail bis 14 Uhr mit der richtigen Antwort auf die Frage „Wie viele Kreuze hat die georgische Flagge?“ an verlosung@tagesspiegel.de zu senden. Das Los entscheidet. Telefonnummer angeben!

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