Gesundheitspolitik in Berlin : Senator Czaja verteidigt Klinikfinanzen

Eine gute Nachricht und ein anhaltender politischer Schlagabtausch: So fing die Woche für Berlins Gesundheitssenator an.

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Politik nach Kassenlage? Das wirft die Opposition Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) vor.
Politik nach Kassenlage? Das wirft die Opposition Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) vor.Foto: dpa

Während Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) seinen Plan zur Klinikfinanzierung hat verteidigen müssen, fing die Woche für die Charité gut an. „In der Herzmedizin sind wir in Deutschland, womöglich in Europa, auf dem Weg zum Spitzenplatz“, sagte Charité-Chef Karl Max Einhäupl: Die Uniklinik hat die Kardiologen Burkert Pieske und Ulf Landmesser verpflichtet, die zuletzt in Österreich und der Schweiz arbeiteten.

Ebenfalls am Montag warfen Linke und Grüne im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses dem Senator vor, Politik nach Kassenlage zu betreiben. Marode Kliniken könnten sich nicht darauf verlassen, ausreichend finanziert zu werden. In Berlin müssen die Kliniken bislang einzeln begründen, wenn sie Geld für Bauten und Technik brauchen.

Czaja will den Häusern ab 2015 Pauschalen geben. Das begrüßt die Opposition zwar, kritisiert aber, dass sein Plan keinen Rechtsanspruch auf Landesmittel vorsehe.

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