Berlin : GEW kündigt "Kampfmaßnahmen" an

Der Streit um die Arbeitszeitverlängerung für Berliner Lehrkräfte spitzt sich zu. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kündigte am Donnerstag "Kampfmaßnahmen bis hin zur Arbeitsniederlegung" an. Durch die beschlossenen Maßnahmen werde der Bildungsabbau verschärft, erklärte GEW-Landeschef Ulrich Thöne.

Einem Lehrer sei es rechtlich nicht gestattet zu streiken, sagte der Sprecher der Senatsschulverwaltung, Thomas John, der ADN. Verbeamtete Lehrkräfte unterlägen einer besonderen Dienstverpflichtung. Angestellte dürften zwar streiken, aber nur im Zusammenhang mit Tarifverhandlungen.

Die Schulen wurden in einem Rundschreiben aufgefordert, die Namen der Lehrer zu melden, die sich an derartigen Aktionen beteiligen. Streikenden drohe auf jeden Fall ein Gehaltsabzug, sagte John.

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