Berlin : Gläubige legen Papst-Seite lahm Zu großer Andrang

bei Anmeldung für Messe

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Eigentlich ist der Weg zum Papst ganz simpel: Zwei Klicks, dann Name, Geburtsdatum und die persönliche Adresse eintippen, kurz den Besuch der „Eucharistiefeier in Berlin“ am 22. September anklicken, fertig – und senden.

Leider ist der Weg zum Papst dann doch ganz schön kompliziert. Denn wer am ersten Tag am Anmeldeverfahren für die Messe vor dem Schloss Charlottenburg teilnahm, bekam keine Bestätigung, sondern immer und immer wieder den Hinweis: „Die Seite ist überlastet. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.“

So ging das über viele Stunden, die Zugriffszahlen waren enorm. „Wir hatten zeitweise einen Notbetrieb“, sagte eine Sprecherin der Bischofskonferenz. 40 000 Menschen dürfen zur Messe am Abend des 22. September. „Ärgerlich, dass wir Anmeldeprobleme hatten“, aber „schön, dass so viele kommen wollen“.

Sechs Karten dürfen Anmelder bestellen, es gibt nur unüberdachte Steh- plätze, was nicht jedem Besucher gefallen dürfte angesichts einer Dauer von zwei Stunden. Weitergegeben werden dürfen die Karten nicht, so steht es zumindest in den Richtlinien. „Nicht jeder Bewerber wird vom Bundeskriminalamt überprüft – nur diejenigen, die in sensible Bereiche gelangen“, sagte ein Sprecherin. Anders als bei der Fußball-WM 2006 etwa müssen Ticketbewerber ihre Personalausweisnummer diesmal nicht angeben. Die Sicherheitsvorkehrungen werden aber enorm sein rund ums Schloss. Wie viele Karten gestern schon gebucht wurden, war nicht zu erfahren. Zehntausende Besucher waren auf der Internetseite. Die kostenlosen Karten werden der Reihenfolge nach vergeben. Ob damit die Messe am ersten Tag bereits ausgebucht ist, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Im Erzbistum Berlin können sich Interessenten auch über die Pfarrgemeinden registrieren lassen. Weitere Infos montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter Telefon: 32 684-229. André Görke

Das Anmeldeformular unter

www.papst-in-deutschland.net

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