Berlin : Glas und Stahl: Interconti eröffnet Pavillon

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Der Regierende Bürgermeister soll heute Abend zur Eröffnung kommen und ein Grußwort sprechen – deutliches Anzeichen einer für Berlin wichtigen Investition. 3,5 Millionen Euro hat der Gebäudeeigentümer, die Hamburger Kapitalanlagegesellschaft DIFA, ausgegeben, um dem Hotel Intercontinental in der Budapester Straße einen frei stehenden Pavillon anzugliedern. „Unsere Nationalgalerie“, wie man im Hotel selbst mit spöttischem Stolz sagt. Tatsächlich erinnert der rundum verglaste Stahlbau (Architekten: Bassenge/Heinrich/Puhan-Schulz, Berlin) in seiner kantigen Strenge und Transparenz durchaus an das berühmte Vorbild.

In sechs Monaten Bauzeit ist auf der ehemaligen grünen Freifläche an der Budapester Straße ein vielfach verwendbarer, 750 Quadratmeter großer Raum entstanden, der vor allem die Veranstaltungskapazitäten des Fünf-Sterne-Hotels erweitern soll. Möglich ist die Nutzung als Ausstellungsfläche, Konferenzsaal oder für größere gastronomische Anlässe. Ein erfolgreicher Probelauf mit einer großen Veranstaltung hat bereits stattgefunden – so sieht das Hotel auch dem heutigen Abend gelassen entgegen.

Damit erweitern sich auch die Möglichkeiten der Hotel-Allianz „Destination Berlin“, der neben dem Interconti die Hotels Schweizerhof, Palace und Crowne Plaza angehören. Insgesamt bieten diese Häuser 1700 Zimmer und 90 Konferenzräume mit einer Fläche von rund 11 000 Quadratmetern an. Das Interconti hat im vergangenen Jahr nach Angaben seines Direktors Willy Weiland etwa die Hälfte seines Gesamtumsatzes von 37 Millionen Euro mit Gastronomie und Kongressen erwirtschaftet, im laufenden Jahr sollen es 41 Millionen sein. bm

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