GRÜN UND LANDESEIGEN : Klimagipfel der Vermieter

KLIMASCHUTZ 2.0

Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wollen den Ausstoß von Kohlendioxid pro Wohnung bis 2020 von 1,8 Tonnen im Jahr um ein Viertel auf 1,32 Tonnen senken. Eine entsprechende Nachfolgevereinbarung („Klimaschutz 2.0“) haben die Firmenchefs und der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) unterschrieben.

„BUNDESWEITER VORREITER“

Müller zufolge ist Berlin damit „bundesweit Vorreiter“ bei den Maßnahmen zur Einsparung von Heizungsenergie im Gebäudebestand. Die Chefin des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) Maren Kern sagte, dass im Rahmen der ersten, 1990 geschlossenen Vereinbarung sieben Milliarden Euro investiert worden seien und das eingesparte CO2 „knapp einer Million Flugreisen nach Mallorca und zurück“ entspreche. Wie viel die Unternehmen für die Maßnahmen zur Energieeinsparung ausgeben werden, wurde nicht gesagt. Kern sagte aber auch: Die Maßnahmen seien „in der Regel mit Mietanhebungen verbunden“. ball

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar